Projektvorstellung

Auf das Projekt „Inklusion konkret“ folgt „Stadt Inklusive!“…..

Seit Dezember 2016 beschäftigt sich das Projekt Stadt Inklusive! als Folgeprojekt mit den Möglichkeiten und Wünschen der Nachbarschaftshäuser inklusiver zu werden.

Hier sind wir 4 Kooperationen eingegangen und freuen uns auf spannende Pläne, Ideen und natürlich eine gemeinsame Umsetzung.

Unter dem Motto „offen für alle“ sind wir selbstverständlich für alle interessierten Häuser ansprechbar!

Mehr dazu auf unserer website Stadt Inklusive! (welche im September 2016 mit einem Relaunch barrierefrei auftreten wird)….

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Projekt „Inklusion konkret“* ist ein Projekt des Verbandes für sozial-kulturelle Arbeit e. V.

Projektdauer: 01.01.2014 bis 30.06.2015

„Inklusion konkret“ wird die Berliner Stadtteilzentren und Nachbarschaftshäuser unterstützen, den Blick für Barrieren zu schärfen. Nachbarschaftshäuser sind in ihrem Selbstverständnis offen für alle. Sichtbare Barrieren sind abzubauen. Dazu zählen zum Beispiel unüberwindbare Treppen für Rollstuhlfahrer_innen, Barrieren für hör- und sehbehinderte Menschen sowie schwer verständliche Hinweisschilder und Webauftritte ohne Barrierefreiheit.

Es gilt, auch psychologische Barrieren abzubauen: „Bin ich erwünscht?“, „Gibt es überhaupt ein Angebot für mich?“, „Werde ich komisch angeschaut?“, „Verstehen mich die Menschen vor Ort und verstehe ich sie?“ und „Darf ich teilhaben?“

„Inklusion konkret“ hat für sich als Ziel formuliert, ins Gespräch zu gehen. Es soll ein Austausch stattfinden darüber, was bereits getan wird in den Stadtteilzentren, woran Teilhabe scheitern kann, wie Barrieren abgebaut werden können und welche Barrieren bisher unsichtbar geblieben sind.

„Inklusion konkret“ bedeutet gleiche Chancen für alle, das heisst Menschen mit und ohne Behinderungen sollen teilhaben können als Haupt- und Ehrenamtliche und/oder als BesucherInnen. Niemand soll aus dem Stadtteilleben ausgeschlossen werden, weder aus sozialen, kulturellen, physischen oder anderen Gründen. Nur so kann eine vielfältige Gesellschaft im Stadtteil entstehen und eine soziale und politische Teilhabe vorangebracht werden. Dies entspricht dem Grundverständnis von Nachbarschafts- und Stadtteilarbeit.

„Inklusion konkret“ sieht sich als Partner zwischen den verschiedenen Stadtteilzentren, den Akteuren der Behindertenarbeit und den Menschen mit Behinderung. „Inklusion konkret“ findet (erfolgreiche) Beispiele der Mitgliedseinrichtungen und entwickelt unter anderem daraus Vorschläge für die inklusive Stadtteilarbeit allgemein.

Wir suchen mit Euch Antworten auf die Frage: Wie sollen Nachbarschaftshäuser in Zukunft sein?

Vorgesehen sind
– ein monatlicher Newsletter, der die aktuellen Entwicklungen von Inklusion in Stadtteilzentren aufzeigt,
– Workshops und Beratungen,
– Kontaktvermittlungen,
– Sammlung nützliche Links und Literatur sowie
– Evaluierung und Sensibilisierung.

Nehmt mit uns Kontakt auf:

Ulrike Pohl (pohl@sozkult.de) und Maik Eimertenbrink (eimertenbrink@sozkult.de)

* „Inklusion konkret“ wurde im Rahmen der „Berliner Gesamtstrategie für mehr Wachstum und Beschäftigung – Strategie für EFRE- und ESF-Förderung in Berlin 2007 bis 2013“ ins Leben gerufen und ist ein Folgeprojekt von „ABBa – Analyse, Beratung, Barrieren abbauen“.

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